Zur falschen Zeit am falschen Ort. Durch eine fehlbesetzte Führungsposition entstehen vielschichtige Probleme, die extrem kostenintensiv werden.
In einer der letzten Gallup-Studien wurden Misstände zutage gefördert, die auch heute für enormen Schaden verantwortlich zeichen. Nahezu ein Viertel der befragten Arbeitnehmer, exakt waren es 24 %, haben einen Job gekündigt, um weniger unter der Führungskraft zu leiden. Sie gaben auch an, dass Sie sogar zu einem Gehaltsverzicht bereit wären, wenn ihr Vorgesetzter gehen würde. Diese alarmierenden Aussagen liegen meiner Einschätzung nach in der leider auch noch heute gültigen Wahrheit „Der Fisch stinkt immer vom Kopf“. Dieses Dilemma wird durch die Tatsache untermauert, dass fast die Hälfte aller Führungskräfte, konkret 47 %, nur aufgrund des Erfolges in der letzten Position zur Führungskraft geworden, und nicht, weil sie sich durch ein besonderes Führungstalent ausgezeichnet hatten.
Fehlbesetzungen verhindern.
Die häufigsten Ursachen für das Führungskräfte-Dilemma.
. Die Führungskraft fühlt sich der Rolle nicht wohl, da diese weder ihren Fähigkeiten noch ihren Neigungen entspricht. Sie wurde von Ihrem Vorgesetzten primär aufgrund früherer Erfolge in diese Rolle geführt.
. Die Führungsskraft wurde ausgewählt, ohne vorher einen sorgfältigen methodischen Auswahlprozess durchzuführen. Oft wird diesem Prozess kein oder ein zu geringes Augenmerk gewidmet, wodurch ein genaues Stellenprofil, Ableitung des relevanten Anforderugsprofils und der damit essenziellen Fähigkeiten sowie bewährte eignungsdiagnostische Methoden zur Persönlichkeitsanalyse, wie z.B. psychometrische Stärkenprofile schlicht fehlen.
. Es fehlt oftmals der Fokus auf die entscheidenden Leadership-Skills, die für die neue Aufgabe essenziell sind.
. Eine schlechte Passung der Führungskraft zum Anforderungsprofil führt zwangsläufig zur Abnahme des Leistungsniveaus
. Schlechte Führungsarbeit führt zu unzufriedenen Mitarbeitern, die eine Verschlechterung des Arbeitsklimas mit sich bringt, bis hin zur inneren Kündigung
. Die Arbeitsergebnisse verschlechtern sich bei den Mitarbeitern und die Motivation sinkt kontinuierlich
Die Lösung derartiger Fehlbesetzungen lassen sich oftmals kurzfristig nicht herbeiführen, da diese mit Vertrauensverlust, „Gesichtsverlust“ oder Beendigung einer Karriereleiter gleichgesetzt wird.
Daher gilt es bei der Auswahl von Führungskräften besonders die Fähigkeiten zu prüfen, die im Charakter sowie in den persönlich geprägten Eigenschaften und Wertesystemen verankert sind. Hierzu zählen u.a. Authentizität, emotionale Intelligenz, Empathievermögen, Integrität, Respekt und Wertschätzung, die Fähigkeit zur Teambuildung sowie eine starke Vorbildfunktion.
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Dirk Aaron Bohl / Executive Profiler